„Nicht zu wissen, was man wissen sollte, ist wie ein lebendes Schaf unter Wölfen zu sein.“

 

Pythagoras, ca. 435 v. Chr.

Akut und aktuell 

Hamburg, 23.11.2010

Stirbt bald wieder eine Hausse in Euphorie? Die internationalen Aktien-Börsen zeigen wieder über steigende Kurse ihren Optimismus für künftige Entwicklungen der Gesamtwirtschaft an. 

Immerhin: ein willkommener Anlass die Bahnen depressiven Denkens zu verlassen. Ein Profiteur ist der Reeder. Die Schifffahrt erlebt die Wiedergeburt und hat wieder eine Handbreit Wasser unter dem Kiel: die Zahl der Auflieger liegt aktuell bei circa 148 Containerschiffen (vormals über 600), auskömmliche Charterraten finanzieren wieder Zins, Tilgung, Schiffsbetriebskosten und die Ausschüttung des Anlegers. Über 95% des Welthandels wird durch Containerschiffe, Bulker, Tanker, Multi-Purpose-Schiffe & Co. transportiert. Hier gilt und galt immer: trau, schau wem und was. 

Wer sein Heil in der Immobilie sucht - hier liegt der Gewinn im Einkauf der Finanzierung: Die Zinsen für Fremdkapital liegen auf historischem Tiefstand, was die Nachfrage erhöht. In der Konsequenz zieht die Angebotsseite die Preise an, die Menge jedoch ist sehr überschaubar, was darauf schliessen lässt, dass die Immobilie als krisensichere Anlage weiterhin einen sehr hohen Stellenwert geniesst, zumindest in der Region der Metropole Hamburg. Der schlechte Atem einer möglichen Hyperinflation, die infolge aktueller geldmengenerhöhender Wiederbelebungsversuche für marode EU-Länder vom Leiter des renommierten Hamburger Weltwirtschaftsinstititut, Prof. Dr. Thomas Straubhaar, vorausgesagt wird, sitzt tief im Nacken der Immobilienbesitzer. Sie verkaufen lieber nicht, sondern behalten ihre Sachwerte.

Einzelheiten zu Empfehlungen zu den Sachwerten Aktienfonds, Schiff und Immobilie erhalten Sie im Log-In-Bereich.

Mit freundlichem Gruß

Jörn Hansen